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Polnische Pflege- und Betreuungskräfte

Was sollten Sie wissen?

In Deutschland herrscht Pflegekräftemangel, weshalb eine polnische Pflegekraft oft einen perfekt geeigneten Ausweg für hilfsbedürftige Menschen darstellt. Auch in naher Zukunft wird der Bedarf für osteuropäische Pflegekräfte hoch bleiben. Das hat mehrere Gründe. Einerseits stehen nicht genügend Nachwuchskräfte für die Besetzung offener Ausbildungsplätze zur Verfügung. Viele junge Menschen schreckt die Diskrepanz zwischen der zu übernehmenden Verantwortung und der in keinem Verhältnis dazu stehenden Entlohnung ab. Andererseits hat die Coronakrise dafür gesorgt, dass zahlreiche Altenpfleger und Krankenpfleger in aus der stationären und mobilen Pflege abwandern. Sie fühlten sich zeitweise mit den zusätzlichen Anforderungen hoffnungslos überlastet. Beifall reicht nicht aus, um ihre Arbeit ausreichend zu würdigen.

24 Stunden Pflege und Betreuung

Fazit: Die polnische Haushaltshilfe und die polnische Pflegekraft genießen auch in den nächsten Jahren noch eine hohe Nachfrage. Wir als senioba Pflegevermittlung haben die Kontakte und Möglichkeiten, Ihnen schnell geeignete Helferinnen und Helfer an die Seite zu stellen.

24-Stunden-Pflege und Demenzbetreuung von senioba
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Der Weg zu einer Pflegekraft

  • 1. Bedarfsbogen ausfüllen

    Der Bedarfsbogen ist die Grundlage für die individuelle Beratung nach geeigneten Betreuungspersonal.

  • 2. Personalvorschläge & Preise erhalten

    Anhand Ihres ausgefüllten Bedarfsbogens ermitteln wir eine passende Betreuungskraft und den dazugehörigen Preis.

  • 3. Betreuungskraft reist an und unterstützt Sie

    Wir organisieren die Anreise und unterstützen Sie am ersten Tag der Leistungserbringung vor Ort.

Welche Vorteile bieten polnische Pflegekräfte?

Setzen Sie polnische Pflegekräfte privat ein, kommt ein sehr wichtiger Vorteil zum Tragen. Im Gegensatz zu allen anderen Möglichkeiten der Betreuung im eigenen Heim bekommen hilfsbedürftige Menschen eine Mitbewohnerin oder einen Mitbewohner. Die Wohngemeinschaft nimmt alten und kranken Menschen die weit verbreitete Angst vor der Einsamkeit und sozialen Isolation. Hilfreich ist das vor allem dann, wenn die eigene Verwandtschaft so weit weg wohnt, dass regelmäßige Besuche nicht möglich sind. Dass durch die Wohngemeinschaft für die polnische Pflegekraft Kosten durch die Unterbringung und Verköstigung anfallen, nehme die meisten hilfsbedürftigen Menschen für eine Ausschaltung dieser Angst gern in Kauf. Angehörige zahlen die zusätzlichen Kosten für polnische Pflegekräfte gern, wenn sie im Gegenzug die Sicherheit haben, dass beispielsweise durch die Demenzbetreuung rund um die Uhr zahlreiche Risiken bei ihren Lieben ausgeschaltet werden.

Was kann eine polnische Pflegekraft von senioba leisten?

Bei klassischen Betreuungsformen erfolgt in der Regel eine Trennung zwischen der Seniorenbetreuung, Demenzbetreuung, 24-Stunden-Pflege und der Hauswirtschaft. Von der senioba Pflegevermittlung bekommen Sie Helferinnen und Helfer, die parallel als polnische Haushaltshilfe und Pflegekraft tätig werden können. Das hat den Vorteil, dass Sie als hilfsbedürftiger Mensch alle anfallenden Aufgaben nur mit einem einzigen Ansprechpartner absprechen müssen. Ein weiterer Vorteil ist die terminliche Flexibilität, die Sie dadurch genießen.

Sie möchten die genannten Vorteile nutzen und sich oder einen Angehörigen durch eine polnische Pflegekraft betreuen lassen? – Vereinbaren Sie am besten sofort einen Termin im nächstgelegenen Regionalbüro der senioba Pflegevermittlung!

 

Der Begriff 24-Stunden-Betreuung bedeutet, dass Sie ganz individuell mit Ihrer Pflegekraft absprechen, wie sich die vereinbarte Arbeitszeit pro Tag oder pro Woche verteilt. Das kann sowohl tagsüber als auch in der Nacht sein. Bei der Vereinbarung der zu gewährenden Freizeit und freien Tage sind sie nicht an die Wochenenden gebunden. Sie dürfen Ihrer polnischen Pflegekraft gern in der einen Woche Montag und Dienstag und in der nächsten Woche Donnerstag und Freitag freigeben. Dabei besteht Vereinbarungsfreiheit, die es Ihnen ermöglicht, die Dienstzeiten beispielsweise an die freien Tage Ihrer mitbetreuenden Verwandten anzupassen.

Dabei kommt es darauf an, welche Ausbildungen die vermittelten Pflegekräfte mitbringen. Mit einer Ausbildung als Krankenschwester oder Krankenpfleger ist es in Absprache mit den Hausärzten durchaus möglich, dass sie Ihnen beispielsweise Anti-Thrombose-Spritzen oder Insulinspritzen geben. Allerdings bezieht sich das immer nur auf die Dinge, die Sie auf Anweisung Ihrer behandelnden Ärzte auch selbst erledigen dürfen. Das gilt genauso für das Wechseln von Verbänden. Unsere fleißigen Helfer können ergänzend darauf achten, dass Sie verordnete Medikamente nach den ärztlichen Vorgaben einnehmen oder Ihnen Ihre Tablettenboxen vorbereiten. Medizinische Leistungen im engeren Sinne dürfen polnische Pflegekräfte privat nicht ausführen. Beispiele dafür sind die regelmäßige Wartung von externen Fixateuren und Shunts sowie die Pflege von Operationswunden.

Hinsichtlich der zu vereinbarenden Arbeitszeit gelten die in Deutschland üblichen gesetzlichen Regelungen allerdings ohne die Einschränkungen, die aus diversen Tarifverträgen resultieren. Das heißt, die maximal mögliche Arbeitszeit pro Woche liegt nach dem Arbeitszeitgesetz bei 40 Stunden. Sie darf auf bis zu sechs Tage verteilt werden. Die polnische Pflegekraft hat demnach Anspruch auf zwei freie Tage pro Woche. Es bleibt Ihnen überlassen, ob Sie mit Ihrer Betreuungskraft einen Dienst am Stück mit ein oder zwei kürzeren Pausen oder einen geteilten Dienst vereinbaren. Lediglich die Gewährung der 11-stündigen Ruhezeit nach Paragraf 5 des Arbeitszeitgesetzes müssen Sie auch bei einem geteilten Dienst garantieren.

Durch die 24-Stunden-Pflege, die Demenzbetreuung und Seniorenbetreuung entstehen psychische und physische Belastungen bei den Helferinnen und Helfern. Das erleben polnische Pflegekräfte genauso wie die Angestellten der mobilen Pflegedienste und Pflegeheime in Deutschland. Eine polnische Pflegekraft muss noch dazu mit der längerfristigen Trennung von der eigenen Familie klarkommen. Wir möchten unsere Pflegerinnen und Pfleger nicht mehr als unvermeidbar belasten. Deshalb tauschen wir sie in Absprache mit Ihnen alle zwei bis drei Monate aus, um ihnen einen Heimataufenthalt und eine Regenerationsphase zu ermöglichen.

Die Art der Beschäftigungsverhältnisse

Entscheidend ist hierbei die Art des Beschäftigungsverhältnisses der Pflegekraft. Es gibt drei mögliche Modelle:

Bei der Entsendung schließt die Familie einen Vertrag mit einer ausländischen Agentur in Mittel- oder Osteuropa. Diesen Firmen haben in der Regel deutsche Kooperationspartner, die den Familien dann als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Weisungsbefugt sind jedoch die ausländischen Agenturen.

Diese Agenturen stellen die Betreuungskräfte auch sozialversicherungspflichtig an und entsenden sie nach Deutschland. Die Sozialabgaben werden in jeweiligen Heimatländern der Kräfte gezahlt. Wichtig ist in diesem Zusammenhang die sogennante „A1“-Bescheinigung, da sie in Deutschland als gesicherter Nachweis eine ordnungsgemäßen Anmeldung gilt.

Durch das Arbeitnehmerentsendegesetz ist eine Entsendung der Betreuungskräfte nach Deutschland möglich.
Anmerkung: empfehlenswert

In diesem Fall sind Betreuungskräfte freiberuflich in Deutschland tätig. Das bedeutet, dass sie direkt mit der betroffenen Familie einen Vertrag abschließen.

Dabei ist nicht ausschlaggebend, wie dieser Vertrag bennant wird, sondern dessen Umsetzung in der Praxis. Um nicht mit dem Vorwurf einer Scheinselbständigkeit konfrontiert zu werden, ist es unter anderem erforderlich dass die Betreuer/innen.

– eigenen Rechnungen an die Familien schreiben,
– weisungsungebunden arbeiten,
– keine festen Arbeitszeiten haben,
– weitere Auftraggeber nachweisen,
– keinen Anspruch auf bezahlten Urlaub haben,
– im Krankheitsfall keine Lohnfortzahlung beziehen,
– Hilfsmittel wie z.B. Reinigungsmittel selbst beschaffen,
– Reisekosten, Kost und Logis selber tragen,
– eine Gewerbeanmeldung vorlegen können,
– sowie eine Anmeldung beim Einwohnermeldeamt vor Ort

Hier ist immer das Gesamtbild der 1st-Situation maßgeblich. Das Modell der Selbständigkeit bringt, aufgrund der Unsicherheiten bezüglich einer Scheinselbständigkeit, häufig Probleme mit sich.
Anmerkung: nicht empfehlenswert

Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, eine Betreuungskraft aus Osteuropa direkt nach Deutschland einzustellen. Das es zwar legal, doch muss dabei in Betracht gezogen werden, dass die betroffenen Familien nun als Arbeitgebern fungieren – mit allen Rechten und Pflichten. Konkret bedeutet es, dass die Familien

– die Verantwortung für die Arbeitnehmer / Betreuungskräfte tragen,
– das Weisungsrecht haben,
– für die Anleitung der zu übernehmenden Tätigkeiten verantwortlich sind,
– Lohn- und Kirchensteuer abführen müssen sowie die Sozialversicherungsbeiträge,
– Lohnfortzahlung im Urlaubs- und Krankheitsfall leisten müssen.
– die Pflicht haben, die Arbeitnehmer bei der Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung anzumelden sowie bei der Berufsgenossenschaft,
– einen Mindesturlaubanspruch von 24 Werktagen pro Jahr gewährleisten müssen,
– bei Krankheit oder Urlaub der Betreuungskraft womöglich keinen Ersatz haben,
– keinen Anspruch auf einen Wechsel der Betreuer/innen haben, wenn die persönliche Chemie nicht stimmt.

Aufgrund der recht hohen Risiken – besonders in Bezug auf die Lohnfortzahlung im Urlaubs- und Krankheitsfall – wird diese Modell in der Praxis von nur wenigen Familien in Anspruch genommen, vor allem weil sie keinerlei Sicherheit haben, dass ihnen bei Urlaub oder Krankheit eine Vertretungskraft zur Verfügung steht.
Anmerkung: nicht empfehlenswert

  • Wie treffen wir die optimale Auswahl unserer Pflegekräfte aus Polen?

    Wir wählen die Pflegekräfte aus Osteuropa nach einer Vielzahl von Kriterien aus. Dabei stellen wir grundsätzliche Ansprüche an die Zuverlässigkeit, die Pünktlichkeit, Ehrlichkeit sowie ein hohes Maß an empathischen Fähigkeiten. Außerdem vermitteln wir nur osteuropäische Pflegekräfte mit soliden Deutschkenntnissen. Schließlich möchten wir Ihnen als Kunde oder Kundin nicht zumuten, sich mit sprachlichen Hürden beschäftigen zu müssen. Unsere Helferinnen und Helfer verfügen mehrheitlich über einen PKW-Führerschein, was für Sie als hilfsbedürftige Person einen zusätzlichen Vorteil bedeutet.

  • Welche individuellen Faktoren beziehen wir in die Auswahl ein?

    Bevor wir Ihnen eine polnische Pflegekraft oder eine Pflegekraft aus anderen osteuropäischen Ländern vermitteln, erfassen wir Ihren konkreten Bedarf und Ihre speziellen Wünsche. Das kann wahlweise bei Ihnen daheim oder in einem unserer zahlreichen Regionalbüros geschehen. Wir finden mit Ihnen gemeinsam heraus, ob für Sie eine 24-Stunden-Pflegekraft, einen Alltagshelfer für Senioren oder eine Helferin für die Demenzbetreuung daheim die beste Lösung ist. Auch die Notwendigkeit einer hauswirtschaftlichen Versorgung beziehen wir in die Auswahl ein. Anschließend schlagen wir Ihnen geeignete osteuropäische Pflegekräfte vor. Letztlich können Sie aus diesem Pool auswählen, wen Sie als private Pflegekraft haben möchten. Erweist sich die Entscheidung als nicht optimal, weil beispielsweise die Charaktere nicht zusammenpassen, bieten wir Ihnen ein kostenloses „Umtauschrecht“.

  • Wer kümmert sich bei der Beschaffung der Pflegekräfte aus Polen um was?

    Die Benachrichtigung sowie die Organisation der Anreise Ihrer ausgewählten Pflegekraft übernehmen wir. Sie müssen sich darum kümmern, dass eine geeignete Unterkunft zur Verfügung steht. Bei der 24-Stunden-Betreuung, der Demenzbetreuung und Seniorenpflege wäre natürlich ein hübsches Zimmer in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus ideal, weil Sie bei einer auswärtigen Unterbringung die Vorteile verschenken, die sich aus der Wohngemeinschaft ergeben.

  • Wann treten polnische Pflegekräfte den Dienst bei Ihnen an?

    In den meisten Fällen sind wir in der Lage, osteuropäische Pflegekräfte sehr schnell zu beschaffen und nach Deutschland anreisen zu lassen. Bisher konnten wir die fleißigen und fürsorglichen Helferinnen und Helfer im Schnitt binnen einer Woche zur Verfügung stellen. Mit etwas Glück können Sie bereits nach vier oder fünf Tagen vom Support der senioba Pflegevermittlung profitieren. Stellen Sie besonders hohe Ansprüche kann es natürlich auch ein paar Tage länger dauern, obwohl unser Pool der schnell verfügbaren Pflegerinnen und Pfleger sehr umfangreich ist. In dieser Zeit können wir Ihnen eventuell mit einer stundenweisen Unterstützung helfen.

Wie können Sie die Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte aus Polen privat verbessern?

Dass die Trennung von der eigenen Familie eine Belastung darstellt, werden Sie sicher verstehen. Es wäre deshalb sehr nett, wenn Sie die Bedingungen für regelmäßige Kontakte unserer Privatpflegerinnen und Privatpfleger mit ihren Angehörigen schaffen. Ermöglichen Sie Ihnen beispielsweise die Nutzung Ihres Internetanschlusses für WhatsApp-Nachrichten oder Videochats. Vielleicht stellen Sie Ihren fleißigen Helfern auch ein Smartphone samt SIM-Card mit Flatrate zur Verfügung. Binden Sie die Pflegekräfte in Ihre gesellschaftlichen, kulturellen und familiären Aktivitäten ein, soweit das möglich ist. Dann fühlen sie sich hier nicht so allein und können Sie wiederum als Dankeschön bei Ihren Wunschaktivitäten unterstützen. Außerdem werden polnische Pflegekräfte nach der Pause in ihrer Heimat gern wieder zu Ihnen kommen. Das gilt natürlich genauso für die Bereitstellung der Unterkunft. Geben Sie Ihnen am besten nur ein Zimmer, in dem Sie sich selbst auch wohlfühlen würden.

Fazit: Wir verschaffen Ihnen die Chance, schnell die Hilfe im Alltag zu bekommen, die Sie benötigen. Mit unserem Support und der Unterstützung unserer polnischen Haushaltshilfen und Pflegekräfte können Sie trotz Altersgebrechen, Demenz und Alzheimer sowie krankheitsbedingten Einschränkungen weiterhin ein selbstbestimmtes Leben im eigenen Heim führen. Erweisen Sie sich als fair und bieten Sie für Ihre osteuropäische Pflegekraft im Gegenzug gute Arbeitsbedingungen. So entsteht ein harmonisches Miteinander, das allen Beteiligten Vorteile bringt.